Hilfe
Sonntag, März 25th, 2007Wie sehr ähnelt manchmal der Kampf in der Stille einem Überlebenskampf. Ich versuche zu halten und zu bewahren, was mein Leben auszumachen scheint. Ich halte verzweifelt fest an Bildern und Dingen, die mir wichtig erscheinen, selbst wenn sie mich massiv belasten. Ich weigere mich, loszulassen, krampfhaft krallen sich meine Sinne an Äußerlichkeiten, Geräuschen und Gefühlen fest. Nur nicht loslassen, bloß nichts dem sanften Feuer überlassen. Und doch muss ich die Dinge lassen, mich hinhalten in meiner Nacktheit wie Strandgut, dass kalt und Schlamm bedeckt von den Wellen überspült wird. Nutzlos? Abfall? Halte du mich, Herr!
mal