Stille im Sturm
Sonntag, Januar 28th, 2007Alle Verbindungen waren gekappt. Draußen Heulen und Toben, Bäume, die wie Furien tanzten, wild faszinierende Elemente; ein Himmel, dessen Dunkelgrau über das Haus raste und die Fenster aus dem Rahmen zu drücken versuchte.
Innen ein Teelicht und Flammen, die der Sturm aus dem Ofen hoch in den Schornstein riss.
Und Stille. Stille, deren Mitte die Hoffnung auf Ihn war, der das Haus beschützen möge. Hoffnung, Vertrauen, Zutrauen.
Eine Hoffnung, die erfüllt wurde, Vertrauen, das bestätigt, ein Zutrauen, das am anderen Tag aufatmend feststellen konnte: keine Dachpfanne hatte ihren Platz verlassen.
Danke, Herr!
mal